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Michel de Montaigne - Biographie


1592

Am 13. September 1592 stirbt Montaigne neunundfünzigjaährig auf seinem Schloß an einer schweren Angina. Berichte gibt es nur aus zweiter Hand: Etienne Pasquir bezeugt sein christliches Sterben. Pierre de Brach berichtet von seinem philosophisch, heiter gefassten Sterben. Auch hier gilt Montaignes vielzitiertes Motto "Que sais-je?", denn :"Gib' Dich zufrieden. Die Natur hat alles gut gemacht."


Am 1. Mai 1593 wird er in die Feuillantenkirche in Bordeaux überführt.

Michel de Montaigne


1595

Die bis heute grundlegende Ausgabe (Vulgata) der Essais erscheint posthum durch Frau de Gournay, seine "Adoptivtochter". Sie hält sich akribisch an die handschriftlich notierten Verbesserungen von Montaigne.


Diese Madame de Gournay, die sich Latein heimlich hinter dem Rücken ihrer Mutter beibringen musste, autodidaktisch, indem sie Originaltexte mit ihren Übersetzungen verglich, war selbst auch schriftstellerisch tätig.

Marie de Gournays Traktat über die Gleichheit der Geschlechter 'Égalité des hommes et femmes' erscheint 1622 - eine wirklich unzeitgemäße Denkerin.


In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts folgt eine Auflage der Essais der Nächsten.


1597

Von Francis Bacon erscheinen die Essays. Montaigne hat demnach einer eigenen literarischen Gattung den Namen geliehen.

Francis Bacon